Wissenschaftliche Studien

Mit freundlicher Genehmigung meiner Kollegin Marina Meger vom Ausbildungsinstitut Ottenstein.

Eltern-Kind-Beziehung


Dialogische Gespräche machen Kinder schlau

Eltern haben einen großen Einfluss auf die Sprach- und Gehirnentwicklung ihrer Kinder, völlig unabhängig von Einkommen und Bildungsstand der Eltern. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nicht entscheidend ist, wie viel Eltern mit ihren Kindern reden, sondern dass die Art der Gesprächsführung in Dialogform zwischen Erwachsenem und Kind das kindliche Gehirn verändert und es aktiviert. "Es ist fast magisch, wie Kommunikation das biologische Wachstum des Gehirns beeinflusst", sagen die Forscher. Weiterlesen...  Originalstudie...

Remo H. Largo: "Eltern reichen als Vorbilder nicht aus"

Der Schweizer Kinderarzt über die Individualität der Kinder und warum das Bildungssystem einer Planwirtschaft gleicht. Hier lesen Sie das Interview mit dem Standard...

Humor hilft Sorgen, Stress und Konflikte zu bewältigen

Wer den Humor seines Kindes fördert, hilft ihm in vielerlei Weise. Weiterlesen auf fritzundfraenzi.ch...

Kuscheln wirkt sich auf die DNA des Babys aus

Kuscheln ist nicht nur schön - sondern für Eltern und ihre Babys auch sehr wichtig. Die körperliche Nähe beeinflusst die Entwicklung des Kindes und sogar seine DNA, wie eine Studie zeigt. In der Studie hatten diejenigen Kinder, die mehr Stress und weniger physischen Kontakt mit ihren Eltern hatten, ein für ihr Alter unterentwickeltes Molekularprofil ihrer Zellen. Sie hatten also ein epigenetisches Alter, das niedriger als für ihr Alter typisch war. Das deutet den Forschern zufolge an, dass sie auch körperlich unterentwickelt waren. Weiterlesen auf www.t-online.de ...

Helikoptereltern: Wieso man dem Kind mehr Freiraum geben muss

Extrem umsorgende Eltern helfen ihrem Kind nicht gerade dabei, selbstständig zu werden und eigene Erfahrungen zu sammeln - ganz im Gegenteil. Weiterlesen auf standard.at...

Schwangerschaft und Geburt


Hebammenbetreuung bei der Geburt verbessert das Outcome

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, was schon lange bekannt ist - Hebammenbetreuung verbessert das Outcome, weniger Sectios, weniger Frühgeburten, weniger Todgeburten, verbesserte Stillraten und mehr vaginale Geburten. Hier geht's zum Artikel...

Bei uns in Österreich ist es (noch) selbstverständlich, dass Hebammen die Geburt begleiten, doch vielerorts immer mehr eingespart und technisiert - mit parallel steigender Kaiserschnittrate (Sectio) (Anm. von BirthDay).


WHO kritisiert zu häufigen Einsatz von Wehenmitteln

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Trend zu immer mehr medizinischen Interventionen während der Geburt kritisiert. In vielen Fällen sei das überflüssig und könne Mutter oder Kind gefährden, teilte die Organisation mit. Weiterlesen...

Berlin plant mehr Hebammen und Kreißsäle

um die prekären Engpässe in Berlin zu beseitigen. Schwangere Frauen finden keine Hebammen mehr, sie werden trotz eingesetzter Wehen in Geburtskliniken abgewiesen und das geburtshilfliche Personal ist überlastet. Weiterlesen...

Entwicklungsfördernde Neonatologie / Pädiatrie


Studie: Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihrer intensivpflichtigen Frühgeborenen hat positiven Effekt

Sowohl Kinder wie auch die Familie profitieren von einer Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihres frühgeborenen Kindes auf der Intensivstation. Die so betreuten Säuglinge wiesen eine bessere Gewichtsentwicklung auf, die Eltern hatten im Vergleich zur Standardpflegegruppe niedrige Stress- und Angstzustände und die Mütter waren nach Entlassung eher bereit ihre Kinder zu Stillen. Weiterlesen im Ärzteblatt...   Originalstudie...

Dieses Frühchen hat es allen gezeigt

Mit gerade einmal eineinhalb Kilo kam Maria Jakob 1922 als Hausgeburt auf die Welt.

Ein Arzt oder gar Krankenhaus waren nicht in der Nähe. Die Unterstützung und Begleitung durch die Gemeindehebamme musste ausreichen.

Damals wurde vor dem Einsatz von künstlicher Säuglingsnahrung bei so kleinen Frühchen in Kinderheilkunde-Fachbüchern gewarnt, da sie "ein gewagtes Unternehmen" darstellte. Die Mutter der heute 95 Jahre alten Frühchens, trug die kleine Maria nah am Körper oder legte sie vor dem warmen Holzofen ab.

Maria Jakob hat ihre drei Geschwister überlebt und gezeigt, dass es sich lohnt auch Frühgeborene unter der 34. Schwangerschaftswoche in Hautkontakt an die Brust zu bringen. Sie schaffen es oft schon, Saugen, Atmen und Schlucken zu koordinieren, insbesondere, wenn die Eltern fachlich kompetent angeleitet und geduldig begleitet werden. Weiterlesen ...

Ernährung / Stillen und Laktation


Muttermilchersatz: Agressives Marketing gefährdet Kinderleben

Nie zuvor wurden mehr Babys weltweit mit Muttermilchersatz ernährt als heute. Save the Children und fünf weitere Organisationen fordern die weltweit größten Säuglingsnahrungshersteller auf, sich endlich an die fast 40 Jahre alten Vorgaben der Weltgesundheitsversammlung zu halten. Durch das aggressive Marketing der Konzerne werden weltweit Kinderleben gefährdet. Weiterlesen...

Essverhalten kann nicht instinktiv sein!

Insekten als das Superfood der Zukunft, Placenta als Allheilmittel und Kids die auf Youtube Waschmitteltabs schlucken. Der Ernährungschemiker und Sachbuchautor Udo Pollmer wundert sich ...

Sechs Monate ausschließliches Stillen ermöglichen - für die Gesundheit der Kinder und der Mütter

WHO, UNICEF und führende Fachgesellschaften fordern weltweit, sechs Monate ausschließliches Stillen zu ermöglichen und zu ermutigen. In Deutschland werden Mütter häufig daran gehindert, dieses Ziel zu erreichen - auch durch die Handlungsempfehlungen von "Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie" und ihre Umsetzung. Das Deutsches Ausbildungsinstitut für Stillbegleitung - DAIS fordert deshalb: Sechs Monate ausschließliches Stillen empfehlen und ermöglichen, für den Beikostbeginn das Augenmerk auf die Beikostreife legen, offen sein für vielfältige Vorgehensweisen bei der Beikost, das Weiterstillen neben angemessener Beikost bis zum Alter von zwei Jahren oder darüber hinaus unterstützen: Das alles zusammen nützt der Gesundheit von Kindern und Müttern und nimmt Druck von den Familien (und unterstützt auch damit die Gesundheit). Die Akademie Ottenstein unterstützt diese Forderung! Hier lesen Sie die ausführliche Stellungnahme des DAIS...


Studie: Fertignahrungsmittel könnten Krebsrisiko erhöhen

Veränderte Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten geben Grund zur Annahme, dass häufiger Verzehr von industriell hergestellten und hoch-verarbeiteten Lebensmitteln das Risiko von Krebserkrankungen erhöht. Weiterlesen...  Zur Originalstudie...

Transgender-Frau produziert genügend Milch, um Säugling zu stillen

Die Hormontherapie half einer Transgender-Frau, die sich bis jetzt noch keiner geschlechtsumwandelnden Operation unterzogen hatte, ein Baby zu stillen. Die junge Frau nahm Progesteron und ein östrogenähnliches Hormon ein. Zu Steigerung der Milchmenge wurde ihr Domperidon verabreicht. Weiterlesen...   Hier geht´s zur Original-Studie...

Fraunhofer-Institut untersucht ob Aromastoffe in die Muttermilch übergehen

Am Fraunhofer-Institut in Freising wird in einem Gemeinschaftsprojekt, an dem mehrere Institute und Universitäten beteiligt sind untersucht, ob die Aromastoffe von Curry in die Muttermilch übergehen. Bislang konnte eine geschmackliche Auswirkung nur für Knoblauch nachgewiesen werden. Weiterlesen...

Nestlé wegen irreführender Werbeslogans für künstliche Babynahrung im Fokus von Verbraucherschützern

In mehreren Ländern wirbt Nestlé mit dem Slogan, dass die Milch "am nächsten an Muttermilch" herankomme - obwohl die Zusammensetzung der Produkte weltweit sehr unterschiedlich sei. Weiterlesen...

Stillen senkt Diabetesrisiko von Müttern drastisch

Eine groß angelegte Langzeitstudie über 30 Jahre mit 1238 Müttern des US-Versicherers Kaiser Permanente zeigt, dass Frauen die sechs bis zwölf Monate gestillt hatten, ihr Risiko an Diabetes zu erkranken um nahezu die Hälfte (47 %) gegenüber Müttern reduzieren konnten, die ihre Kinder mit künstlicher Säuglingsnahrung gefüttert haben.

Man vermutet, dass Hormone den Schutzeffekt auslösen. Tierversuche haben gezeigt, dass das Stillhormon Prolaktin Einfluss auf die Zellen der Bauchspeicheldrüse hat. Weiterlesen...  Hier geht´s zur Studie...

Allergierisiko kann möglicherweise durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren gesenkt werden

Forscher des schwedischen Karolinska Instituts kommen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Kinder, die eine hohe Konzentration mehrfach ungesättigter Fettsäuren im Blut aufweisen, im Alter von 16 Jahren ein geringeres Risiko für Asthma oder allergischem Schnupfen aufweisen. Weiterlesen...  Hier geht´s zur Studie...

Stillen verringert Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko für Mutter

Eine chinesische Studie zeigt, dass das Risiko für Frauen einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, sinkt je länger sie stillen. Weiterlesen...

Gesunde Ernährung und Wohlbefinden von Kindern beeinflussen sich gegenseitig

Schwedische Wissenschaftler der Sahlgrenska Academy, Universität Göteborg fanden in einer groß angelegten Kohortenstudie heraus, dass Kinder, die sich wohlfühlten, eine gute Beziehung zu den Eltern hatten, weniger unter emotionalem Stress litten und weniger Probleme mit gleichaltrigen Kindern hatten, mehr Obst und Gemüse und weniger Zucker und Fett aßen. Weiterlesen...  Originalstudie...